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22.02.2017

Ausstellungen zur Geschichte der documenta in Peking und Shanghai

Unsere nächste Ausstellungkooperation führt uns nach China! Das documenta Archiv ist Hauptleihgeber einer großen Ausstellung zur Geschichte der documenta, die zunächst in Peking und anschließend in verkleinerter Version in Shanghai gezeigt wird. Kuratiert wird sie von Prof. Klaus Siebenhaar und Mona Stehle, die bei ihren intensiven Recherchen in Kassel von uns unterstützt wurden.

In Kooperation mit dem Institut für Kultur- und Medienmanagement der Freien Universität Berlin und dem Institute for Art Administration and Education der Central Academy of Fine Arts (CAFA) in Peking wird die Ausstellung »Mythos documenta – Arnold Bode und seine Erben« mit über 600 Exponaten auf 1.500 qm im CAFA Art Museum, Peking vom 01.03.2017 bis zum 31.03.2017 zu sehen sein. Danach wird eine Auswahl der Exponate in der Ausstellung »Arnold Bode und die documenta« bis Ende Juni in der New Gallery of Art in Shanghai gezeigt.

Wir freuen uns über das starke Interesse an der Geschichte der documenta in China und bedanken uns für die sehr gute Zusammenarbeit mit Prof. Klaus Siebenhaar und seinem Team.

 

 

 

 

14.02.2017

Ausstellung zum 20. Todestag von Harry Kramer in Kooperation mit dem Museum für Sepulkralkultur

In Kooperation mit dem documenta Archiv würdigt das Museum für Sepulkralkultur Harry Kramer (1925-1997) anlässlich seines 20. Todestags mit einer Kabinettausstellung. Der Schauspieler, Tänzer, Künstler und Professor für Bildhauerei der Kunsthochschule Kassel verstarb am 20. Februar 1997 in Kassel und ließ sich anonym in der von ihm 1992 gegründeten Künstler-Nekropole im Habichtswald Kassel beisetzen.

Seine Witwe, Helga Kramer, vertraute seinen Nachlass 2006 dem documenta Archiv an. Unter ihrer Mitwirkung wurden damals im Aschrotthaus zwei Räume eingerichtet, die den Nachlass und Werke von Harry Kramer in einer offenen Ateliersituation präsentieren und nach Vereinbarung besichtigt werden können.

Nicht nur eine Auswahl seiner Werke, sondern auch vier seiner mit dem Kameramann Wolfgang Ramsbott (1934-1991) produzierten, vielfach ausgezeichneten Experimentalfilme werden vom 20. Februar bis zum 24. April 2017 im Museum für Sepulkralkultur gezeigt.

Die Eröffnung der Ausstellung findet am 20. Februar um 19 Uhr statt, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Weitere Informationen finden sie hier.

 

 

 

 

23.01.2017

Beteiligung des documenta Archivs am 3. Festival Grafisches Erzählen des Literaturhauses Nordhessen e. V.

Aus dem Nachlass des 2014 verstorbenen Grafikers Hans Hillmann, der sich im documenta Archiv befindet, hat das Literaturhaus Nordhessen Exponate für ihr 3. Festival des Grafischen Erzählens ausgewählt. Die Ausstellung gehörte neben Vorträgen, Lesungen und Diskussionen rund um das Medium Comic bzw. Graphic Novel zum Programm des Festivals.

Erstmals wurden Handzeichnungen, Skizzen und Originale des 2014 verstorbenen Grafikers Hans Hillmann zu seinem Illustrationsklassiker „Fliegenpapier“ nach Dashiell Hammett präsentiert.  Hillmann zählt zu den wichtigsten deutschen Grafikdesignern und Illustratoren. 1959 berief ihn die Staatliche Hochschule für Bildende Künste in Kassel zum Professor für Grafik. 1964 wurden seine Arbeiten im Rahmen der Abteilung "Design und Graphik" der documenta 3 gezeigt. Wir freuen uns, dass wir die Ausstellung mit unseren Leihgaben unterstützen konnten. Weitere Informationen dazu hier.

Einen Einblick erhalten Sie in folgenden Fotos: Begrüßung/Einführung, Ausstellungsansicht Skizzen, Ausstellungsansicht Zeichnungen

 

 

 

 

 

 

 

11.11.2016

12 Mio Zuschuss vom Bund

wir freuen uns außerordentlich über die Nachricht, dass der Haushaltsauschuss des Bundestages 12 Millionen Euro für ein documenta Institut, das aus dem documenta Archiv hervorgehen soll, bewilligt hat. Der entsprechende Beschluss ist geknüpft an eine angemessene Mitfinanzierung durch die Stadt Kassel und das Land Hessen. Der Bau, den das documenta Archiv schon seit vielen Jahren dringend benötigt, kann nun in die Planung gehen.


 

 

 

 

 

11.11.2016

Notfallverbund unterzeichnet

Um in Notfällen kostbare Kulturgüter besser retten zu können, haben sich zwölf Institutionen zu einem Verbund zusammengeschlossen. Die documenta und Museum Fridericianum gGmbH ist mit dem documenta Archiv einer der zwölf Verbundpartner. Vertreter der beteiligten Bibliotheken, Archive und Museen unterzeichneten am Freitag, den 11.11.2016 in der Universität Kassel eine entsprechende Vereinbarung. Darin sichern sie sich gegenseitige Unterstützung zu, falls etwa durch Brände oder Naturkatastrophen einzelne Sammlungen bedroht sind. Bei einem Notfall sollen künftig etwa Mitarbeiter und Geräte bereitgestellt werden, um beschädigte Sammlungen fachgerecht zu sichern und abzutransportieren. Wir hoffen natürlich sehr, dass es niemals zu einem solchen Notfall kommen wird.

 

 

 

 

 

22.10.2016

apropos documenta – Eine Annäherung des Goethe Instituts Athen an die documenta

Die documenta 14 findet vom 8. April. – 16. Juli.2017 in Athen statt. Das dortige Goethe Institut gibt dem Athener Publikum Gelegenheit, sich der Weltausstellung zu nähern und auf ihre mehr als 60-jährige Geschichte einzugehen. Dabei wird keineswegs eine schlichte „Chronik“ gezeigt, sondern ein Spannungsraum geschaffen, in dem auch das Nicht-Sichtbare reflektiert wird und widerhallen kann. Im Institut wird von Oktober 2016 bis Juli 2017 ein „Themenort“ entstehen, in dem die documenta Ausstellungen 1-13 in Bild, Film, Sound, Wort – auch für Kinder und Jugendliche – erlebbar werden. Weitere Informationen dazu finden sie hier. In regelmäßigen Abständen finden Veranstaltungen in Form von Vorträgen, Filmvorführungen, Führungen sowie Musik Events statt. Weitere Informationen dazu finden sie hier. Informationen zur Entdeckungsreise für Schulklassen und Familien finden sie hier.

Das documenta Archiv konnte dieses Projekt tatkräftig mit Katalogen sowie Bild- und Videomaterial unterstützen. Zudem fand eine Recherche seitens einer Mitarbeiterin des Goethe Instituts im documenta Archiv statt. Wir bedanken uns für die angenehme Zusammenarbeit mit dem Goethe Institut Athen.

Impressionen von der Veranstaltung finden sie hier: Apropos documenta Bild 1, Apropos documenta Bild 2, Apropos documenta Bild 3, Apropos documenta Bild 4

 

 

 

 

 

21.10.2016

Das documenta Archiv auf der Messe "The Arts Plus", Frankfurt am Main

19. - 23.10.2016

Das documenta Archiv präsentiert sich vom 19. bis zum 23. Oktober auf der neuen Messe "The Arts Plus", die im Rahmen der Frankfurter Buchmesse stattfindet.

Hier finden Sie uns nicht nur an einem Stand, sondern auch im Rahmen des Veranstaltungsprogramms:

Am 21. Oktober von 15 bis 16:30 Uhr wird es einen Workshop unter dem Titel "The documenta papers: How ephemeral art can live on forever" geben. Diskutiert werden die Möglichkeiten, wertvolles Kulturgut, das Archive wie das documenta Archiv bewahren, zu digitalisieren und der Öffentlichkeit bestmöglich zugänglich zu machen.

Eindrücke des Fotografen Voelzke von unserer Veranstaltung können Sie sich hier anschauen:

Arts+ Bild 1, Arts+ Bild 2, Arts+ Bild 3

 

 

 

 

 

16.10.2016

Wir freuen uns Ihnen den Auftakt unserer Veranstaltungsreihe "Aus dem documenta Archiv" präsentieren zu dürfen. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit Visus-Vision UG und dem documenta forum sta

Aus dem documenta Archiv 1:

documenta 1955 – Der Film, der nie gedreht wurde – mit anschließender Diskussion

Sonntag, 16.10.2016, 11 Uhr

Gloria Kino Friedrich-Ebert-Str.3, 34117 Kassel

Eintritt frei

Weitere Informationen

In der Adventszeit wird es erneute Vorführungen des Films

geben. Diesmal im Cineplex Kino Kassel,

Wilhelmsstraße 2a.

Am 27.11., 11.12. und 18.12. 2016 wird der Film jeweils um 11 Uhr gezeigt. 

Einen Trailer dazu finden sie hier.

 

 

 

 

 

06.10.2016

documenta Tisch an Technik Museum Kassel

Der documenta Tisch hat eine neue Heimat gefunden.

Im Technik Museum Kassel wird er aufgearbeitet und in naher Zukunft präsentiert.

 

 

 

 

 

26.09.2016

Neuer Flyer!

Die wichtigsten Informationen zu unserem Archiv finden sie hier.

Foto: Floris M. Neusüss

Grafische Gestaltung: typophilia

 

 

 

 

 

21.09.2016

Bibliotheksfragebogen zur Eruierung unseres Samlungsprofils

Wir bitten um Ihre Mithilfe: Um unser Sammlungsprofil zu eruieren und gegebenenfalls neu zu definieren haben wir einen Fragebogen für alle Nutzerinnen und Nutzer der Bibliothek entwickelt. Wir würden uns freuen, wenn Sie uns die ausgefüllten Fragebögen abgeben oder zusenden würden.

Fragebogen

Herzlichen Dank!

 

 

 

 

 

 

01.09.2016 

  

Das SPD-Kulturforum lädt zur Diskussion ein:

Die Bedeutung der documenta für die Stadt Kassel und ihr kulturelles Image sowie ihren Stellenwert in der internationalen Kunstwelt ist unbestritten.

documenta beschränkt sich aber nicht nur auf die alle fünf Jahre stattfindende Weltausstellung moderner Kunst. Das Thema documenta ist auch zwischen den Ausstellungen durch zahlreiche anstehende Aufgaben und Projekte vor Ort präsent.

In diesem Kontext werden zwei Fragen seit längerem in der Öffentlichkeit diskutiert: Wie sollte die Entwicklung des documenta Archivs zu einem modernen, den räumlichen, personalen und organisatorischen Anforderungen entsprechendem Archiv aussehen? Und welche Überlegungen und konkreten Schritte gibt es für die Gründung eines documenta Instituts?

Es diskutieren Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin documenta und Museum Fridericianum gGmbH und Dr. Birgit Jooss, Direktorin documenta Archiv.

Die Moderation liegt bei Dr. Rainer Hanemann.

 

Donnerstag, 1. September 2016, 18:30 Uhr

FRIDERICIANUM (Foyer), Kassel

 

 

 

 

 

 

 

 

 

01.09.2016

 

Neue Benutzungsordnung des documenta Archivs

 

Unsere überarbeitete Benutzungsordnung finden sie hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

29.8.2016

Findbücher des Aktenmaterials der documenta Ausstellungen 1 bis 11 online

 Um Ihnen die Recherche zu erleichtern, haben wir die Findbücher des Aktenmaterials der documenta 1 bis documenta 12 auf unserer Website eingestellt. Somit können Sie Ihren Besuch bei uns besser vorbereiten: Link

Die Überführung der Findbücher in eine Datenbank ist in Planung.

 

 

 

 

15.06.2016

Birgit Jooss ist die neue Direktorin des documenta Archivs für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Kassel. 

Der Aufsichtsratsvorsitzende der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, Oberbürgermeister Bertram Hilgen, der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende und Hessische Minister für Wissenschaft und Kunst Boris Rhein und Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH, haben heute während einer Pressekonferenz in der documenta Halle die neue Direktorin des documenta Archivs Birgit Jooss der Öffentlichkeit vorgestellt.

Oberbürgermeister Bertram Hilgen erklärte zur Bedeutung des Archivs für die Stadt Kassel: „Arnold Bode hat im Jahr 1955 nicht nur die erste documenta in Kassel realisiert, es war auch seine Idee, für die während einer documenta entstehenden Materialien ein Archiv zu gründen. Im Kasseler documenta Archiv werden seit 1961 Schriftwechsel, Akten, Bilder, Verträge der einzelnen documenta Ausstellungen gesammelt, archiviert und erschlossen. Das ist ein großer Schatz. Durch den kontinuierlichen Aufbau seines Literatur- und Medienbestandes mit dem Schwerpunkt documenta zählt unser Archiv zu den umfangreichsten Dokumentationszentren für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts und ist damit eine bedeutende Quelle für jede documenta Leitung, für Künstler, Forscher und Interessierte weltweit.“

Kunst- und Kulturminister Boris Rhein verspricht sich von der Berufung Jooss’ einen kontinuierlichen Ausbau des Archivs. „Die konzeptionelle Weiterentwicklung des documenta Archivs durch Birgit Jooss wird – gemeinsam mit der besseren finanziellen Ausstattung des Archivs – dazu beitragen, dass die documenta und ihre Geschichte zwischen den alle fünf Jahre stattfindenden Ausstellungen in stärkerem Maße erlebbar wird. Seit diesem Jahr wird das documenta Archiv neben der Stadt Kassel auch vom Land Hessen getragen, und der Jahresetat verdoppelt sich auf eine Million Euro jährlich. Das sind wichtige Schritte, um die documenta auch auf Dauer zu sichern als ein weltweit bekanntes Symbol für die Freiheit, für die Verantwortung und für die Bedeutung von Kunst.“
Aufgaben der Archivdirektion sind neben der Weiterentwicklung des Sammlungsprofils die nationale und internationale Vernetzung des Archivs, die uneingeschränkte Zugänglichmachung und die Entwicklung einer Strategie für die Digitalisierung der Archivmaterialien sowie der weitere Ausbau des Archivs und der Bibliothek, die Beschaffung von Fördermitteln und die Begleitung des geplanten Neubaus/Umbaus des documenta Archivs/Instituts.

„Mit Birgit Jooss haben wir eine international vernetzte und anerkannte Expertin gewinnen können, die das Archiv auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene weiterentwickeln wird. Das ist ein wichtiger Schritt für das Archiv als Grundlage des geplanten documenta Instituts und seine existenzielle Bedeutung für das kulturelle Erbe documenta und seine Zukunft“, sagte Annette Kulenkampff, Geschäftsführerin der documenta und Museum Fridericianum gGmbH.
 
Birgit Jooss promovierte 1998 in München nach einem Studium der Kunstgeschichte, Geschichte und Kunstpädagogik an der Ludwig-Maximilians-Universität über „Lebende Bilder. Körperliche Nachahmung von Kunstwerken in der Goethezeit“. Bis ins Jahr 2000 arbeitete sie im Ausstellungs- und Museumskontext im Deutschen Historischen Museum, Berlin, im Museum Villa Stuck, München, und im Schlossmuseum Murnau. Sie war bis 2007 Leiterin des Recherchebüros eurinos. kunst- und kulturrecherche und wirkte an der Akademie der Bildenden Künste München wissenschaftlich an der Vorbereitung von deren 200-jährigem Jubiläum im Jahr 2008 mit. Bis 2009 studierte Jooss zusätzlich Archivwissenschaften an der Fachhochschule Potsdam. Von 2007 bis 2015 war sie Leiterin des Deutschen Kunstarchivs im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg und im gleichen Jahr Direktorin des Archivs der Akademie der Künste, Berlin. Seit 2016 arbeitet Dr. Birgit Jooss als Dozentin, freie Kunsthistorikerin und Archivarin. Im Juli 2016 wird sie die Direktion des documenta Archivs in Kassel antreten und folgt damit Gerd Mörsch nach, der das Archiv von 2013 bis 2015 leitete. 

Birgit Jooss sagt zu ihrer neuen Aufgabe: „Das Archiv der documenta zu übernehmen ist für mich eine große Ehre und eine spannende Herausforderung zugleich. Wohl kein anderes Kunstarchiv in Deutschland ist so international aufgestellt wie dieses. So ist durch das großartige Quellenmaterial, das hier verwahrt wird, das Potenzial der weltweiten Vernetzung einmalig. Ich freue mich aber ebenso auf die Arbeit vor Ort. Hier gilt es zunächst eine gute Infrastruktur für die Forschung zu schaffen – vor allem im Hinblick auf das Digitale –, das Team zu erweitern, die baulichen Gegebenheiten zu verbessern, Projekte zu entwickeln und das Sammelprofil sowie die Außendarstellung des Archivs zu präzisieren. Das documenta Archiv ist fraglos ein bedeutender Baustein unseres kulturellen Gedächtnisses – nicht nur für Kassel, sondern auch für die Kunstszene weltweit. So wollen wir alles daransetzen, diesen Baustein noch sichtbarer zu machen.
Das documenta Archiv wurde 1961 von Arnold Bode gegründet und umfasst eine Bibliothek mit über 100.000 Bänden, rund 5.000 Film-, Video- und Audiobestände, 60.000 Fotos sowie 1,4 Millionen Archivalien zu den documenta Ausstellungen 1 bis 13. Das documenta Archiv soll Grundlage für das gemeinsam mit der Universität Kassel geplante außeruniversitäre documenta Institut sein. Es soll Kassel auch außerhalb der Zeiten der documenta Ausstellungen als bedeutenden Ort zeitgenössischer Kunst und Kunstforschung profilieren.

Die documenta und Museum Fridericianum gGmbH wird von der Stadt Kassel und dem Land Hessen getragen und ist seit dem 01.01.2016 verantwortlich für das documenta Archiv in Kassel

 

Veröffentlicht am:   25. 11. 2015