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Die erste documenta im Jahre 1955. Das kleine d der heute weltweit bekannten Marke documenta stammt aus dieser Zeit.

documenta Archiv

Die Kasseler documenta ist seit ihrem Bestehen die wohl größte und weltweit am meisten beachtete Ausstellung zeitgenössischer Kunst. Die alle 5 Jahre stattfindende Überschau – oder auch Weltkunstschau, wie manche zu sagen belieben – fragt immer wieder nach den Bedingungen und Aufgaben der Kunst und des Ausstellungswesens. Auf diese Weise trägt sie nachhaltig zum Diskurs zum Selbstverständnis der Disziplin bei.

Die enorme Materialfülle, die im Umfeld der Vorbereitung und Realisierung dieses einzigartigen Ausstellungsereignisses zusammenkommt, inspirierte bereits den documenta-Gründer Arnold Bode 1961 zur Idee eines documenta Archivs. Schon Bode war klar, dass die Materialien der vorherigen documenta-Ausstellungen eine unverzichtbare Basis für die Vorbereitung der nächsten sein würden. Daher bildeten zunächst die Akten und Materialien, die Korrespondenz der jeweiligen documenta-Organisation und -Mitarbeiter den im Laufe der Jahrzehnte exponentiell wachsenden Sammlungskern der Institution. 

Darüber hinaus beherbergt das documenta Archiv eine der bedeutendsten Spezialbibliotheken für die Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in Deutschland, eine umfangreiche Presseausschnittsammlung sowie ein stetig wachsendes Medienarchiv, das den vielfältigen Sammlungsbestand multimedial ergänzt. Auch die Nachlässe von Arnold Bode, Hans Hillmann und Harry Kramer sowie der Vorlass von Floris M. Neusüss zählen zu den Schätzen des Archivs.

Kostenlose Führungen durch das documenta Archiv - nach Anmeldung unter 0561 70727-3100 oder archiv[at]documenta.de

 

 

Veröffentlicht am:   25. 11. 2015